Abendmeeting Aarau
Am Samstag, 8. August 2026, nutzten einige AthletInnen der LAR TV Rüti nach den Ferien das Abendmeeting in Aarau für eine sportliche Standortbestimmung. Im Stadion Schachen zeigten die Athletinnen und Athleten solide Leistungen, die vor allem im mentalen und taktischen Bereich wichtige Erkenntnisse lieferten.
Bei den Männern vertrat Andy die Vereinsfarben über die 110 Meter Hürden. Da das Feld mit nur zwei Teilnehmern sehr schwach besetzt war, fehlte ihm die direkte Konkurrenz. Andy fand dadurch nicht richtig in den Rhythmus und zeigte sich mit der Zeit von 16.88 Sekunden entsprechend unzufrieden.
Über die 400 Meter der U18W erwischte Tabea ein inkonstantes Rennen. Nach einem zu verhaltenen Start auf den ersten 100 Metern versuchte sie, diesen Fauxpas mit viel Aufwand wieder gutzumachen. Dieser Kraftakt kostete auf der Zielgeraden wertvolle Energie, sodass die Uhr bei 63.82 Sekunden stoppte. Obwohl sie damit ein weiteres Mal unter der SM-Limite blieb, war sie mit dem Lauf nicht glücklich – wertvoll war hier jedoch primär das Sammeln von Rennerfahrung.
Ein mutiges Rennen lieferte Jenny (U20W) über 800 Meter. Sie führte das Feld fast über die gesamte Strecke an und lag bis zur 600-Meter-Marke voll auf Kurs der SM-Limite (2:28,00). Auf den letzten 200 Metern begannen dann das Nachdenken, was wertvolle Sekunden kostete. Dennoch schaffte sie es, die Marke von 2:30 Minuten zu unterbieten, und freute sich mit 2:29,91 Minuten über eine neue persönliche Bestzeit.
Im Sprint der U18W wurden die 100 Meter primär als Vorbereitungslauf für die spätere 200-Meter-Distanz genutzt. Dabei überraschte Fiona, die ihre bisherige Bestzeit um deutliche 22 Hundertstel auf 13.38 Sekunden senkte. Tiffany ging trotz Fussschmerzen an den Start und erreichte nach soliden 13.84 Sekunden das Ziel.
Annina (U20W) stellte sich der anspruchsvollen Strecke über 400 Meter Hürden. Nach einer beruflich intensiven Arbeitswoche fehlte ihr in der Schlussphase zwar etwas die Frische, weshalb sie den Lauf nach 78.66 Sekunden beendete. Das Wichtigste an diesem Lauf war jedoch der Kopf: Im Gegensatz zum Rennen in Zug konnte sie diesen Hürdenlauf sauber und erfolgreich zu Ende bringen.
Später am Abend stand für Fiona und Tiffany der Fokus-Lauf über 200 Meter an. Aufgrund der schnellen 100-Meter-Zeit wäre es für Fiona erwartungsgemäss ein Leichtes gewesen, unter der 27-Sekunden-Marke zu bleiben. Hier spielten jedoch die Nerven nicht ganz mit: Nach einer ausgezeichneten Kurve konnte sie den Turbo auf der Zielgeraden nicht mehr zünden und finishte in 27.59 Sekunden. Tiffany mobilisierte trotz der anhaltenden Fussschmerzen nochmals alle Kräfte und beendete das Rennen nach 28.84 Sekunden.